Emmersdorf markiert gemeinsam mit Melk und dessen weltberühmten Stift den südwestlichen Eingang in die Wachau. Emmersdorf hatte seit Mitte des 13. Jahrhunderts das Recht zur Wassermaut und wurde so ein reicher Marktort. Anfang des 19. Jhd. wählte der Habsburgerkaiser Franz I. Emmersdorf zu seinem Sommersitz.

Von Emmersdorf aus hat man den wohl schönsten Blick auf Stift Melk. Nur ein schmaler Streifen Land trennt den alten Wachauort vom sanft dahinfließenden Donaustrom. Diese haben den Emmersdorfern schon immer Gäste und Wohlstand gebracht. Einst durch Wassermaut, heute dank der vielen Radfahrer und kulturinteressierten Besucher. An der Schiffsanlegestelle, nahe der Donaubrücke, halten auch Linienschiffe. Sonnenhungrige kommen in Luberegg, an einem der schönsten Sandstrände in der Wachau, auf ihre Kosten.

Wer ein besonderes Erlebnis auf der Donau sucht, für den haben die Emmersdorfer noch etwas parat: Eine Fahrt auf einer originalgetreu nachgebauten Holzzille von Emmersdorf bis ins Herz der Wachau nach Spitz und Dürnstein. Wahlweise mit Kulturführung oder Nautikunterricht – Einführung in die traditionelle Donausschifffahrt. Im historischen Ortskern von Emmersdorf beeindrucken die spätgotische Pfarrkirche St. Nikolaus, Schloss Rothenhof, Weinhauerhäuser aus dem 16. Jahrhundert und das 500 Jahre alte Gewölbe des Gemeindeamts. Moderne Kunst zeigt die „Galerie im Magdalenengwölb“ unter der aus der Magdalenenkapelle aus der Renaissance. Ganz in der Nähe, am Welterbesteig Wachau, liegt das Burgkircherl Gossam, eine romanischgotische Burgkapelle, die einst ein beliebtes Pilgerziel war.

Im Hinterland von Emmersdorf und an den Hängen des Jauerlings stehen schmucke Dörfer, die u.a. mit dem Wachauer Eselabenteuer, dem Wanderweg Hubertus-Runde und dem Bauer&Wirt Langthaler aufwarten.

Information:
Tourismusinformation Emmersdorf
Tel.: 02752-70010
Email: info@emmersdorf.at
Homepage: www.emmersdorf.at