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Drei-Kirchen-Weg

Der Drei-Kirchenweg verbindet die drei außergwöhnlichsten Kirchen im Naturpark. Die Mutterpfarre Weitental (hl. Stephanus), die Wallfahrtskirche Heiligenblut (hl. Andreas) und die Wallfahrtskirche Maria Laach (Mariae Himmelfahrt). Knotenpunkt des Weges ist das Nonnersdorfer Kreuz am Jauerling.

Abseits von befahrenen Straßen, mit Blick über das Weitental, das Jauerlinger Hochland und das Südliche Waldviertel können Sie auf dem Drei-Kirchen-Weg Ruhe und Kraft tanken. Am Ende des Weges erwarten sie mit den Kirchen spirituelle und kulturelle Plätze zum Staunen und Rasten.

In den drei Orten finden Sie Wirtshäuser vor.

Die Wege sind in beide Richtungen ausgeschildert - Sie können entweder in den Talorten Heiligenblut und Weiten oder in Maria Laach am Jauerling starten.

12 | Drei-Kirchen-Weg
Wallfahrtskirche Heiligenblut – Wallfahrtskirche Maria Laach; Gehzeit: 2 h
Startpunkt: Wallfahrtskirche Heiligenblut; Parken Wallfahrtskirche Heiligenblut
(Achtung: Dieser Weg wird erst ab dem Frühjahr 2010 fertig ausgeschildert sein!)

Wallfahrtskirche Heiligenblut – Mutterpfarre Weitental; Gehzeit: 2 h
Startpunkt: Wallfahrtskirche Heiligenblut; Parken: Wallfahrtskirche Heiligenblut

Mutterpfarre Weitental – Wallfahrtskirche Maria Laach; Gehzeit 3 h 30 min
Startpunkt: Gewerbebaum in Weiten; Parken entlang der B 216 in Weiten

Die Mutterpfarre des Weitentals in Weiten wurde bereits um 1.000 n. Chr. gegründet. Die Kirche ist auch eine Wehrkirche - im 15. Jahrhundert wurde der Bau mit einer Wehrmauer umgeben. Das gotische Langhaus beeindruckt durch seine original gotischen Glasfenster und dem freistehenden Turm. Die Kirchen in Heiligenblut und Maria Laach sind Tochterpfarren von Weiten.

Die Wallfahrtskirche Maria Laach wurde im 14. Jahrhundert gegründet Der heutige monumentale Staffelhallenbau stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den am besten erhaltensten spätgotischen Bauten in Österreich. Das Gnadenbild „Maria Sechsfinger“, der gotische Doppelflügelalter und das Renaissancegrabmal der Kueffsteiner sind die kulturellen Glanzpunkte der Kirche. Ab dem 17. Jahrhundert entwickelte sich Maria Laach zu einem bedeutenden
Wallfahrtsort.

Die Wallfahrtskirche hl. Andreas in Heiligenblut ist das kulturelle und spirituelle Herzstück der Raxendorfer. Die spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert wurde nach einem Hostienwunder 1411 gegründet und gehört zu den wertvollsten Kirchenbauten in Niederösterreich. Bemerkenswert sind das gotische Sakramentshäuschen, der barockisierte Turm, die Ursprungskapelle, die feinen Kreuz- und Netzrippengewölbe und das auffallend steile Dach. zur Zeit wird die Kirche generalsaniert und ab 2010 wird sie wieder in neuem Glanz erstrahlen.

 

 

 

Weiten mit seiner Mutterpfarre des Weitentals - gesehen vom Drei-Kirchen-Weg aus.

© Lukas Traxler