Der Gipfel des Jauerlings ist das Herzstück des Naturparks – Er gilt als Hausberg und Sonnendach der Wachau und ist zugleich der höchste Punkt entlang der 2.800 km langen Donau.

Schon gegen Ende des 19. Jhdts. wurde der Jauerling als touristisches Ausflugsziel entdeckt und eine erste Aussichtswarte errichtet – damals war der Jauerling Gipfelbereich kaum bewaldet und die Wiesenfläche wurden als Jauerlinger Almen bezeichnet. Aufgrund der Höhe liegt im Herbst und Winter der Gipfelbereich regelmäßig über den Nebel- und Wolkenfelder der Wachau und des Südlichen Waldviertels und lädt zum Sonnentanken ein.

Eine der ersten Einkehrmöglichkeiten am Gipfel war die Holzfällerhütte „Stauferhütte“, errichtet um 1908, die heute noch existiert und sich im Eigentum des Naturparks Jauerling-Wachau befindet. Die Stauferhütte wird zur Zeit nicht bewirtschaftet. Das Naturparkhaus – Gasthaus am Jauerling liegt unterhalb des Gipfelbereiches auf 915 m.

Die Aussichtswarte steht – in den 1970er Jahren neu erbaut – immer noch und bietet ein herrliches Panorama von den Karpaten bei Wien bis zum Watzmann in Bayern. Ebenfalls im Gipfelbereich liegt der Jauerlinger Schilift. Die Schleppliftanlage samt Flutlicht, Restaurant und Bar gehört zu den empfehlenswertesten Winterzielen an der Donau.

Bis heute zählt der Gipfel des Jauerlings zu den beliebesten und lohnenswertesten Ausflugs- und Wanderzielen in der Wachau. Am Gipfelbereich gibt es seit Herbst 2015 einen Themenweg der den Gipfelbereich, die Stauferhütte, die Aussichtswarte und das Naturparkhaus miteinander verbindet.

Naturparkhaus – Gasthaus am Jauerling
Schilift Jauerling
Aussichtswarte Jauerling