Das Miteinander von Flusslandschaft, Trockenrasen, Hangwiesen, naturnahen Wäldern, Weinterrassen, Obstgärten und kleinstrukturierte Landschaftselemente macht die ökologische Bedeutung der Wachau aus. Die unterschiedlichen Lebensräume sind Refugien für 30 verschiedene Orchideen- (z. B. Adriatische Riemenzunge) und über 100 Schmetterlingsarten.

Seltene Vogelarten wie Wanderfalke, Schwarzstorch, Uhu, Eisvogel und Wiedehopf sind zu beobachten, Bienenfresser und Seeadler sind regelmäßige Gäste. In den Nebengewässern und wellenschlaggeschützten Seichtwasserzonen der Donau können Jungfische überleben. Über 50 Fischarten – wie Huchen und Nasen – sowie Biber und Fischotter sind zu finden.

Im Frühjahr schmückt die Blüte den Jauerling und die Wachau mit einem bunten, ständig wechselnden Farbenkleid. Die Marillenblüte Mitte April gilt als Höhepunkt des Frühlings. In den Wiesen sind Ziesel, Gottesanbeterin und Sägeschrecke angesiedelt und das Wappentier der Wachau – die Smaragdeidechse – fühlt sich besonders in den traditionellen und ökologisch wertvollen Trockensteinmauern wohl.

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