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Der deutsche Name bezieht sich auf ihre schwertförmigen Blätter. Bei der Sibirischen Schwertlilie sind diese Blätter allerdings relativ schmal und wirken fast grasartig – ein schönes Erkennungsmerkmal.
Ende Mai bis Anfang Juni zeigt sie ihre blauen Blüten. Die äußeren Blütenblätter sind nach unten gebogen und dunkelblau bis violett geädert. Diese feine Zeichnung ist nicht nur hübsch, sondern auch praktisch: Sie dient Insekten als Wegweiser zum Nektar. Besonders gerne kommen langrüsselige Hummeln zu Besuch.
Ihr botanischer Name Iris geht auf die griechische Göttin des Regenbogens zurück. Und weil die Sibirische Schwertlilie so eindrucksvoll ist, wird sie – in verschiedenen Varietäten – auch im Gartenbau als Zierpflanze verwendet.