Sumpf-Grashüpfer

Der Sumpf-Grashüpfer ist eine typische Art unserer Feuchtwiesen – dort, wo es im Boden länger frisch und feucht bleibt. Besonders spannend: Sein „Gesang“ besteht aus leisen, gleichmäßigen Zirptönen und ist oft nur aus nächster Nähe wahrnehmbar. Er gehört zu den wenigen Grashüpfern, die gezielt Feuchtgebiete besiedeln.

 

©Guenther Woess

Lebensraum & Bedürfnisse

Was dem Sumpf-Grashüpfer besonders wichtig ist, ist Wasser in der Wiese: Eine Entwässerung verträgt er kaum – dann verschwindet er rasch aus einem Gebiet. Eine stärkere Nutzung oder Düngung kann er eher verkraften als das Austrocknen seines Lebensraums.

So sieht er aus

Der Sumpf-Grashüpfer ist schlank, etwa 1,5 bis 2 Zentimeter groß und grün-braun gefärbt – perfekt getarnt im Gras. Typisch sind:

  • ein fast ganz grüner Kopf
  • vergleichsweise kurze Flügel im Unterschied zu vielen anderen Grashüpfern

Noch mehr Feuchtwiesen-Leben

In den Feuchtwiesen ist oft auch die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar) zu finden – eine Art, die hochwüchsige Vegetation liebt. Beide Arten können in den Feuchtgebieten am Jauerling noch regelmäßig beobachtet werden, besonders dort, wo Feuchtwiesen gut erhalten und umsichtig gepflegt werden.