Der Steinkrebs ist ein kleiner, heimischer Flusskrebs. Er fällt durch seinen kräftigen Panzer und seine hell- bis dunkelbraune Färbung auf. Am wohlsten fühlt er sich in klaren, kühlen Bächen und Flüssen mit steinigem Untergrund – also dort, wo die Wasserqualität besonders gut ist. Solche Gewässer gibt es auch im Naturpark: Viele unserer kleinen Bäche sind wertvolle Lebensräume, in denen Flusskrebse vorkommen.
In den letzten Jahren nehmen die Bestände jedoch mancherorts ab. Gründe dafür sind vor allem Belastungen der Gewässer, Veränderungen durch Wasserbau und eine sinkende Wasserqualität. Zusätzlich gerät der Steinkrebs durch eingeschleppte Krebsarten wie den Signalkrebs unter Druck: Sie konkurrieren um Lebensraum und Nahrung und können außerdem die Krebspest übertragen – eine Krankheit, gegen die der Steinkrebs kaum geschützt ist.