Wildkatze

Auf den ersten Blick erinnert sie an unsere Hauskatze – doch die Europäische Wildkatze ist eine eigene, ursprünglich heimische Waldkatze. Sie lebt sehr zurückgezogen und ist meist in der Dämmerung unterwegs. Darum bekommt man sie trotz ihrer Präsenz kaum zu Gesicht.

 

©Wikicommons Luc Viatour

So erkennt man sie

Die Wildkatze ist meist etwas kräftiger als eine Hauskatze. Typisch sind das grau-braun gestreifte Fell und vor allem der buschige Schwanz mit deutlichen schwarzen Ringen und dunkler Spitze.

Wo sie bei uns lebt

Am Jauerling fühlt sich die Wildkatze in strukturreichen Laub- und Mischwäldern wohl – dort, wo es genügend Deckung, Ruhe und abwechslungsreiche Waldränder gibt. In der Wachau gibt es inzwischen auch Nachweise mit Jungtieren – ein schönes Zeichen dafür, dass die Region als Lebensraum passt.

Was ihr guttut

Damit die Wildkatze dauerhaft gute Bedingungen findet, sind ruhige Waldräume und gut vernetzte Lebensräume wichtig – also Waldgebiete, die nicht zu stark zerteilt sind. Auch das Miteinander von Mensch, Wald und Kulturlandschaft spielt eine Rolle: Naturnahe Bewirtschaftung, Rückzugsbereiche und achtsame Planung helfen mit, diesen besonderen Bewohner unserer Wälder zu erhalten.

Tipp für daheim

Ein einfacher Beitrag ist verantwortungsvolle Katzenhaltung: Hauskatzen möglichst nicht verwildern lassen und – wo möglich – kastrieren. So bleibt die Wildkatze als Wildkatze erkennbar und die Vielfalt im Naturpark wird bewahrt.