Die Wildkatze ist meist etwas kräftiger als eine Hauskatze. Typisch sind das grau-braun gestreifte Fell und vor allem der buschige Schwanz mit deutlichen schwarzen Ringen und dunkler Spitze.
Am Jauerling fühlt sich die Wildkatze in strukturreichen Laub- und Mischwäldern wohl – dort, wo es genügend Deckung, Ruhe und abwechslungsreiche Waldränder gibt. In der Wachau gibt es inzwischen auch Nachweise mit Jungtieren – ein schönes Zeichen dafür, dass die Region als Lebensraum passt.
Damit die Wildkatze dauerhaft gute Bedingungen findet, sind ruhige Waldräume und gut vernetzte Lebensräume wichtig – also Waldgebiete, die nicht zu stark zerteilt sind. Auch das Miteinander von Mensch, Wald und Kulturlandschaft spielt eine Rolle: Naturnahe Bewirtschaftung, Rückzugsbereiche und achtsame Planung helfen mit, diesen besonderen Bewohner unserer Wälder zu erhalten.
Ein einfacher Beitrag ist verantwortungsvolle Katzenhaltung: Hauskatzen möglichst nicht verwildern lassen und – wo möglich – kastrieren. So bleibt die Wildkatze als Wildkatze erkennbar und die Vielfalt im Naturpark wird bewahrt.